Das ZARA-Büro bleibt vom 12. bis zum 21. April 2014 geschlossen. Sie erreichen uns danach wieder zu den gewohnten Geschäftszeiten .

Am 25. April ist Gesellschaftsklimatag!

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit und das Karl-Renner-Institut laden im Rahmen des Gesellschaftsklimatags ein:

Gesellschaftsklimatag-rundWorkshop: „Vielfalt im Betrieb und der Organisation“ – eine antidiskriminatorische Betriebsvereinbarung

Vielfalt anerkennen und in der eigenen Struktur widerspiegeln – damit setzen sich die TeilnehmerInnen dieses Workshops auseinander. Anhand von Vorlagen für eine antidiskriminatorische Betriebsvereinbarung und einer Richtlinie werden die Möglichkeiten der Umsetzung in der eigenen Organisation mit einem Arbeitsrechtsjuristen diskutiert und bearbeitet.

Wann: 25. April 2014, 11:00 – 13:00 Uhr
Wo: Seminarraum 31 im Juridicum, Schottenbastei 10 – 16, 1010 Wien
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, Gleichstellungsbeauftragte, Interessierte

Anmeldung bis 22. April 2014 unter anmeldung@zara.or.at

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Rassismus Report 2013: Polizei und Justiz auf rassistischem Auge blind

RR 2012 CoverVor allem Äußerungen, Vorgehens- und Handlungsweisen von Polizei und Justiz, also gerade jenen staatlichen Behörden und Organen, die unvoreingenommen  sein sollten, sind uns im vergangenen Jahr negativ aufgefallen. PolizistInnen haben sich im Einsatz respektlos gegenüber Personen mit dunkler Hautfarbe verhalten, sie geduzt und mit Äußerungen wie „Go home, N…“ in die Schranken verwiesen. Wir haben Fälle von ethnic profiling verzeichnet, also wenn Personen allein aufgrund ihrer Hautfarbe verdächtigt und kontrolliert werden, sowie rassistische Inhalte, die von PolizistInnen selbst generiert und verbreitet wurden. Auf Seiten der Justiz ist uns besonders das Nicht-Ernstnehmen rassistischer Delikte aufgefallen, auch die Ignoranz des Erschwerungsgrundes „rassistische Motivation“ in Anklagen der Staatsanwaltschaft. Unverständlich milde Urteile bzw. Freisprüche ergänzen hier das Bild einer Justiz, die Rassismus offenbar gerne ausblendet. Prominentes Beispiel dafür ist der besonders erschreckende Vorfall im Jänner 2013, bei dem eine Frau nach einem rassistisch aufgeladenen Streit auf die U-Bahn Gleise gestoßen und verletzt wurde, letztendlich aber nur Anklage wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung erhoben wurde und am Ende eine bedingte Haftstrafe verhängt wurde – die rassistische Motivation des Täters wurde von der Staatsanwaltschaft nicht aufgegriffen.

Besonders bedenklich finden wir Fälle, in denen die Justiz der Polizei ihre Unschuld attestiert, wie zum Beispiel im Fall Nr.17: Ein Polizist hatte für den Seniorenkalender des Oberösterreichischen Seniorenbundes in einem Text vor dem sog. „Enkel-Neffen-Trick“ und insbesondere vor der „TäterInnengruppe“ der Roma und Sinti gewarnt. Ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Linz wegen Verhetzung wurde eingestellt mit der Begründung, „der Polizist habe nur seine Erfahrungen aus der Praxis einfließen lassen“. Weiterlesen…

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit präsentiert den Rassismus Report 2013

Der Rassismus Report 2013 beinhaltet eine Auswahl der von ZARA im Jahr 2013 aufgenommenen und dokumentierten rassistischen Vorfälle in Österreich. Die gegliederte Falldokumentation veranschaulicht, in welchen Lebensbereichen Personen mit Rassismus konfrontiert sind und macht sichtbar, aufgrund welcher Merkmale Personen ausgeschlossen, abgewertet und angegriffen werden.

Termin:
21. März 2014
(Internationaler Tag gegen Rassismus)
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia
Bankgasse 10, 1010 Wien

 

Rückfragehinweis:
ZARA – Zivilcourage und Anti‐Rassismus‐Arbeit
Claudia Schäfer
Tel.: 01‐929 13 99‐18
presse@zara.or.at

Jetzt Zeichen setzen! – Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner 2014

Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung des NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 69. Mal. Auschwitz ist gleichsam das Synonym des massenhaften und industriellen Ermordens von JüdInnen, Roma/Romnija und Sinti, Homosexuellen sowie politisch und religiös Andersgesinnten durch das nationalsozialistische Unrechts-Regime.

Gemeinsam mit der Initiative jetztzeichensetzen wollen wir am 27. Jänner 2014 ein Zeichen gegen Rassismus, Menschenhass und Ausgrenzung setzen. Wir übernehmen Verantwortung für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Wir sind laut, wenn Fremde ausgegrenzt, wenn Schwache ihrer Menschenrechte beraubt, wenn Menschen instrumentalisiert werden.

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ZARA wünscht schöne Feiertage – Büro bis 6. Januar geschlossen

Das ZARA-Büro ist über die Feiertage geschlossen, wir sind erst ab dem 7. Januar wieder für Sie erreichbar. Wir nehmen uns Ihrer Anliegen aber selbstverständlich an: Sie können uns gerne eine E-Mail schreiben, wir bitten aber um Verständnis für die Zeitverzögerung bei der Beantwortung.

Das ZARA-Team wünscht schöne Feiertage!

Spenden Sie jetzt – damit Opfer von Rassismus mit dem Unrecht und der Demütigung nicht alleine gelassen werden!

SpendengütesiegelMit seiner österreichweit einzigartigen Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus, einem breiten Bildungsangebot in den Bereichen Sensibilisierung und Zivilcourage sowie Kampagnen und Medienarbeit bekämpft der Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit alle Formen von Rassismus in Österreich.

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Roma Pride 2013: Respekt für die Roma in Europa!

EGAM Logo Der jüngste rassistische Gewaltakt gegen Roma/Romnja in Bischofshofen macht deutlich, in welch großem Ausmaß Roma/ Romnja noch immer von rassistischer Diskriminierung und gewaltsamer Ablehnung betroffen sind.
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Presseaussendung ZARA – Wien, 26. September 2013

Bilanz der clean politics – Kampagne 2013: KandidatInnen fast aller Parteien für Rassismus-freien Wahlkampf

Rassistische Slogans, diskriminierende Botschaften oder verhetzende Aussagen haben, so der fast einhellige Tenor der befragten KandidatInnen fast aller Parteien, im Wahlkampf nichts zu suchen. Zu diesem Ergebnis kommt der sogenannte Lackmus-Test der clean politics-Kampagne von ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, bei dem AktivistInnen in den vergangenen Wochen zahlreiche Wahlveranstaltungen besucht haben und KandidatInnen zu einem Bekenntnis für einen Wahlkampf sowie eine Politik ohne Rassismus aufgefordert haben.
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