Fortsetzung von ZARA-Schulworkshopserie im 15. gestartet, 16. Bezirk zieht nach
Nach dem erfolgreichen Abschluss der ZARA-Schulworkshopserie im 15. Wiener Gemeindebezirk geht das Projekt „ZARA macht Schule“ in die zweite Runde: So wie im Vorjahr leiten ZARA-TrainerInnen auch heuer wieder insgesamt 15 Workshops zu den Themen Diskriminierung, Gleichbehandlung, Zivilcourage und Vielfalt. Im Vorjahr haben 239 SchülerInnen an der Workshopserie teilgenommen und in ihrem Feedback angegeben, dass die Trainings einen Reflexions- und Sensibilisierungsprozess über die Themen Anti-Rassismus und Zivilcourage in Gang gesetzt haben und sie das Erlernte im Alltag umsetzen können.
Aufgrund der positiven Resonanz auf die erste Workshopserie, soll das WS-Angebot unbedingt weitergeführt werden Weiterlesen…
Donnerstag, 3. Mai 2012, 19:00 Uhr, Wiener Hauptbücherei
Illegalisierung und Massenausweisungen aus Frankreich sowie Verfolgung und gewaltsame Übergriffe gegen Roma/Romnija in osteuropäischen Staaten haben die prekäre Situation von Roma/Romnija in Europa im vergangenen Jahr stärker in ein öffentliches Licht gerückt. Gleichzeitig zeugen die in Europa gegen Roma und Romnija gerichteten Gewaltakte und verübte Willkür von einer traurigen historischen Kontinuität der Verfolgung und Marginalisierung, die während des zweiten Weltkriegs wohl ihren Höhepunkt erreichte.
Wie sieht jedoch die aktuelle Situation von Roma und Romnija in Österreich aus? Antiziganismus ist kein Phänomen, das ausschließlich osteuropäischen Staaten zuzuschreiben ist. Obwohl Roma und Romnija in Österreich eine anerkannte autochthone Minderheit bilden, haben rassistische Denkmuster und soziale Ausgrenzung gegenüber dieser Volksgruppe auf gesamtgesellschaftlicher Ebene immer noch alltäglichen Charakter. Rechte Rhetorik schürt zudem in Reaktion auf die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Osteuropa antiziganistische Negativbilder gegenüber immigrierten Roma und Romnija. Weiterlesen…
Donnerstag, 26. April 2012, ab 20 Uhr

Programm:
20:00 Uhr Einlass
20:30 Uhr Live Band „Sormeh“
Eigenwillige Arrangements und hemmungslose Improvisation im Spannungsbogen von Orient bis Balkan.
22:30 Uhr DJ Don Ricardo (Richard Schuberth)
Ethnosounds in allen möglichen Mischungsverhältnissen, von Funk-Jazz bis Trip-Hop.
Eintritt: 6,-€ Mindestspende (zugunsten des Vereins ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit)
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ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit wird Mitglied des Menschenrechtsbeirats
Im Zuge der Angliederung des Menschenrechtsbeirates an die Volksanwaltschaft und seine damit einhergehende Erweiterung des Gremiums haben sich Volksanwaltschaft und zivilgesellschaftliche Menschenrechtsorganisationen für die Aufnahme von ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit in den Menschenrechtsbeirat entschieden.
In einem von der Volksanwaltschaft initiierten Diskussionsprozess waren VertreterInnen der Zivilgesellschaft aufgerufen, acht geeignete Menschenrechtsorganisationen zu nominieren. Dabei kam es zu einem klaren Bekenntnis für die Aufnahme der Anti-Rassismus-Organisation ZARA, die ihre Vereinsobfrau, die Anti-Diskriminierungs- und Diversity-Expertin Katrin Wladasch, in das Gremium entsendet. Weiterlesen…
„Ausse, ausse, jüdisches Gesindel“, „nur Inländer“ und „People like you cannot have an account here – Leute wie Sie können bei uns kein Bankkonto haben“ sind nur einige Aussprüche, die Opfern von Rassismus im vergangenen Jahr an den Kopf geworfen wurden. Stattgefunden haben diese rassistischen Diskriminierungen in Geschäften, Banken, Lokalen, beim Arzt oder bei der Wohnungssuche.
So haben sich im vergangenen Jahr vermehrt Betreuungseinrichtungen von MigrantInnen an die ZARA-Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus gewandt und berichteten, dass ihre KlientInnen bei der Wohnungssuche Schwierigkeiten hatten. Unter den Betroffenen waren einige Flüchtlinge, denen Asyl gewährt worden war und damit auch Zugang zum Arbeitsmarkt hatten. Faktisch kämpfen Flüchtlinge unter anderem bei der Wohnungssuche gegen das Vorurteil, dass sie nicht in der Lage seien, sich selbst zu erhalten. Oder aber, sie würden die Wohnung nicht in Schuss halten, Lärm und Dreck machen oder mehr Personen als allgemein üblich dort unterbringen. Weiterlesen…
Der Rassismus Report 2011 beinhaltet eine Auswahl der von ZARA im Jahr 2011 aufgenommenen und dokumentierten rassistischen Vorfälle in Österreich. Die gegliederte Falldokumentation veranschaulicht, in welchen Lebensbereichen Personen mit Rassismus konfrontiert sind und macht sichtbar, aufgrund welcher Merkmale Personen ausgeschlossen, abgewertet und angegriffen werden.
Termin: 21. März 2012 (Internationaler Tag gegen Rassismus)
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Café Griensteidl/ Karl Kraus Saal, Michaelerplatz 2, 1010 Wien Weiterlesen…
„People like you can not have an account here!“ bekommt die Künstlerin chilenischer Herkunft, Frau R., zu hören, als sie ein Konto in einer Wiener Filiale einer großen österreichischen Bank eröffnen will. Entsetzt geht Frau R. in die gegenüberliegende Filiale einer anderen Bank, kann jedoch auch dort kein Konto eröffnen. Sie wird von einem Angestellten von Kopf bis Fuß gemustert und gefragt: „What is your real job?“. In einer dritten Bank wird ihr ebenfalls eine Kontoeröffnung verweigert und erklärt, dass hier Deutsch gesprochen werde.
Das ist Rassismus – Frau R. aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe ein Konto zu verweigern ist gesetzlich verboten! Weiterlesen…
Montag, 23. Jänner 2012, 19:00 Uhr, Wiener Hauptbücherei
Politparolen wie „Daham statt Islam“, Brandreden gegen eine „muslimische Mehrheit“ sowie alltägliche Abwertungen und Klischeedarstellungen von MigrantInnen in Medien zeugen von einer fremdenfeindlichen Grundstimmung in Österreich, die rassistischen Diskriminierungen Vorschub leistet und damit alltagstauglich macht. Wenn am 27. Jänner der Wiener Korporationsring erneut zum WKR-Ball in die Hofburg lädt – eine Veranstaltung, die als eine der größten rechtsextremen Treffen Europas eingeschätzt wird-, deutet das nicht nur auf eine Duldung der Rechten hin sondern signalisiert nach außen hin auch eine gewisse Wertschätzung (und Distanzlosigkeit) – schließlich ist die Hofburg auch Amtssitz des Bundespräsidenten. Zwar soll der Ball nach jahrelangen Protesten (unter anderem von ZARA) 2012 das letzte Mal in der Hofburg stattfinden – die Reaktion kommt als politisches Signal reichlich spät.
Beim ZARA:Talk am 23. Jänner – übrigens dem 19. Jahrestag des Lichtermeers – diskutieren ExpertInnen aus Medien, Politik und Wissenschaft, wie die Duldung der Rechten in Österreich rassistische Denk- und Handlungsweisen legitimiert und erörtern, wie Rechtsextremismus, Populismus und Rassismus ineinander greifen, sich gegenseitig verstärken und dadurch untrennbar sind. Weiterlesen…
Der ZARA-Anti-Rassismus Lehrgang besteht aus vier Modulen und ermöglicht eine Kompetenzerweiterung im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung. Gemeinsam mit den erfahrenen ZARA-TrainerInnen erlernen die TeilnehmerInnen Argumentationstechniken für unangenehme Alltagssituationen und erarbeiten Handlungsoptionen. Der Lehrgang ist eine Zusatzqualifikation und dient der fachlichen Kompetenzerweiterung, sowie der positiven Vermittlung der Vielfalt unserer Gesellschaft. Die TeilnehmerInnen erweitern nicht nur ihr Grundlagenwissen zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismus, Vielfalt und Zivilcourage, sondern erlangen auch Kenntnisse der Rechtssituation.
Nach Absolvierung des Lehrgangs erhält jede/r TeilnehmerIn ein Abschlusszertifikat. Weiterlesen…

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit dankt allen KünstlerInnen, ehren- und hauptamtlichen HelferInnen sowie den SponsorInnen und KooperationspartnerInnen, das ZARA:Fest 2011 am 3. Dezember im Wiener WUK ermöglicht zu haben. Für die ZARA:Beratungsstelle, zu deren Gunsten diese Benefizveranstaltung organisiert wurde, konnte dabei ein Reinerlös von 6.500 Euro erzielt werden. Unser besonderer Dank gilt allen KünstlerInnen sowie der Moderatorin Mari Lang, die auf ihre Gage verzichtet haben und damit ein klares Zeichen gegen Rassismus gesetzt haben.
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