Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder hat ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
am 17. Dezember 2010 das Spendengütesiegel verliehen. Im Vorfeld hatte
sich ZARA einer speziellen Überprüfung unterzogen die bestätigte,
dass ZARA ein System von objektiven und nachvollziehbaren Standards sowohl
bei der Spendenaufbringung als auch bei der Verwaltung der Spenden anwendet.
Zusätzlich weist ZARA die satzungs- und widmungsgemäße Verwendung
von Spendengeldern nach.
Informationen zum Spendengütesiegel:
http://www.osgs.at/index.html
Zudem sind seit 11. November 2010 alle Spenden und Beiträge fördernder Mitglieder an ZARA steuerlich absetzbar und können bei der Steuerveranlagung geltend gemacht werden. Weitere Informationen zur Absetzbarkeit sowie Mitgliedschaft und Spenden finden Sie unter: http://www.zara.or.at/index.php/unterstuetzen
Im Zentrum der Gedenkdienste an KZ-Gedenkstätten steht die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, auch in Bezug auf das gegenwärtige und, mögliche, zukünftige politische Bewusstsein. Die Erziehungswissenschafterin Doreen Cerny befragte für ihre Studie GedenkdienerInnen zu ihren Motiven für dieses Engagement sowie zu ihren Erfahrungen vor Ort. Anhand der Ergebnisse lassen sich Fragen nach dem Potential, aber auch den Grenzen des Lernfeldes KZ-Gedenkstätte stellen und somit auch Perspektiven für biographisch relevante Bildungsprozesse eröffnen.
In Kooperation mit GEDENKDIENST
Wann: Mittwoch, 12. Jänner 2011, 19.00 Uhr
Wo: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Link: http://www.depot.or.at/program.de.html
Film "Beautiful Bitch":
Die 15-jährige Bica, genannt Bitch, wird von den Straßen Bukarests
nach Düsseldorf gelockt, um dort über einen organisierten Taschendiebring
Geld zu verdienen. Dort lernt sie durch die verwöhnte Milka zum ersten
Mal ein ganz "normales" Teenager-Dasein kennen und bekommt dadurch
einen Ausblick auf ein ganz anderes Leben und ein Gefühl davon, was es
heißt, eine Freundin zu haben. Doch das Doppelleben als unfreiwillige
Diebin und ganz "normale" Jugendliche bringt Bitch in immer größere
Schwierigkeiten....
Mit großem Einfühlungsvermögen gibt der Regisseur einen Einblick
in das Dasein einer Gruppe in Deutschland ausgebeuteter rumänischer Straßenkinder.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit Susanne Gugrel (Verein
Sprungbrett - Beratungsstelle für Mädchen & junge Frauen, Öffentlichkeitsarbeit
& Projektleitung amaZone).
Wann: Mittwoch, 12. Jänner 2011, 19.00 Uhr
Wo: Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Link: http://www.eu-xxl.at/
Der Verlag Braumüller, das Sir Peter Ustinov Institut und die Diplomatische Akademie laden zur Buchpräsentation und Diskussion:
Begrüßung:
* Friedrich Gehart (Vorstand des Sir Peter Ustinov Instituts)
Keynote:
* Morten Kjaerum (Direktor der European Union Agency for Fundamental Rights)
DiskutantInnen:
* Helga Amesberger (Institut für Konfliktforschung)
* Wolfgang Benz (Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der
TU Berlin)
* Barbara Liegl (ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit)
Wann: Montag, 17. Jänner 2011, 19.00 Uhr
Wo: Diplomatische Akademie Wien, Musikzimmer, Favoritenstraße 15a, 1040
Wien
Um Anmeldung bis 12. Jänner 2011 wird gebeten:
Tel.: (+43 1) 319 11 59 DW 14
Mail: presse@braumueller.at
Link:
http://www.da-vienna.ac.at/jart/prj3/diplomatische_akademie/main.jart?rel=en&reserve-mode=active&content-id=1280839495333&detail=2&event_id=1287578087513&check_deadline=no
Das von ZARA unterstützte Projekt "Der Beweis für Dinge, die nicht gesagt wurden" erhält einen von der Stadt Linz unter dem Motto "Stadt der Kulturen" vergebenen Förderpreis für herausragende interkulturelle Projekte.
Für das Projekt wird an einem öffentlichen Platz eine adaptierte
Telefonzelle aufgestellt. Wenn das Telefon klingelt hört der Benutzer
/ die Benutzerin einen zufällig ausgewählten Bericht eines rassistischen
Zwischenfalls aus Österreich. Die Berichte stammen aus dem Archiv von
ZARA.
Der Funktion nach ist eine Telefonzelle eine Kapsel des Privaten im öffentlichen
Raum. Diese Symbolik lässt sich auf die Umstände eines rassistischen
Zwischenfalls übertragen. Die Berichte, die der Benutzer / die Benutzerin
hört, können als Notruf von Opfern rassistischer Handlungen
verstanden werden.
Erst die aktive Teilnahme von Personen gibt dem Projekt seinen Sinn. Durch
Abheben des Hörers materialisiert sich die Arbeit als Prozess in der
Stadt und schließt sich den viralen Dynamiken zwischenmenschlicher Konversationen
an.
Wir gratulieren den Gewinnern David Brunnthaler u.a. von der Kunstuniversität
Linz herzlich!
Preisverleihung:
Wann: 19. Jänner 2011, 18:30 Uhr
Wo: Altes Rathaus Linz, Rathausgasse 2, 4020 Linz
Link: http://www.derbeweis.at/de
Weltweit gibt es schätzungsweise mehr als 210 Millionen MigrantInnen,
ungefähr die Hälfte von ihnen (um die 105 Mio.) sind Frauen. Auch
wenn es für Migration verschiedene Anlässe und Ursachen gibt, ist
die durch enorme wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten in der Welt verursachte
Arbeitsmigration ein Schlüsselthema. Frauen - und Migrantinnen ganz besonders
- sind von wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozessen in vielerlei Hinsicht
betroffen. Welche Auswirkungen haben die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen
tatsächlich auf Migrantinnen und deren Arbeitskontexte?
Zu dieser Frage referieren:
* Andrea Spehar (Universität Göteborg): Migration von Frauen im
Kontext von Globalisierung.
* Bettina Haidinger (FORBA): Widersprüchliche Klassenmobilität in
transnationalen Betreuungszyklen.
* Faika Anna El-Nagashi (LEFÖ): Sexarbeit und Migration. Eine europäische
Perspektive.
Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Wann: Donnerstag, 27. Jänner 2011, 18.00 Uhr
Wo: C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Link: http://www.vidc.org/index.php?id=1159&tx_ttnews[tt_news]=750&cHash=b8cddbf9d50a53c3a419d1e989e6bbce
Ein Projekt von exil - Zentrum für interkulturelle Kunst und Antirassismusarbeit, in Kooperation mit dem Verein Kulturzentrum Spittelberg, der Grazer AutorInnenversammlung und den Wiener Wortstaetten.
Bereits seit 1997 gibt es in Wien, auf Initiative des Vereins exil, das Projekt
der exil-literaturpreise -"schreiben zwischen den kulturen". Dies
ist ein Literaturwettbewerb zur Förderung der Literatur von AutorInnen
mit Migrationshintergrund und von Angehörigen ethnischer Minderheiten
in Österreich.
Ziel des Projektes ist es, neue literarische Talente in Österreich zu
entdecken und zu fördern.
Preise:
Es werden Preisgelder in Höhe von 13.000,- Euro in acht Kategorien vergeben.
Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die seit mindestens einem halben Jahr in
Österreich leben. Alle Arbeiten müssen in vierfacher Ausfertigung
und in deutscher Sprache eingereicht werden, vom Autor oder der Autorin
selbst in deutscher Sprache verfasst und bis zum Zeitpunkt der Einreichung
unveröffentlicht sein. Es sind alle Dichtungsgattungen zugelassen.
Die texte sollen den umfang von 10 Maschinschreibseiten nicht überschreiten
und sich im weitesten Sinne mit den Themen "Fremdsein", "Anderssein",
Identität, Flucht, Vertreibung, Ankommen, Integration, Leben zwischen
Kulturen auseinandersetzen.
Ein Blatt mit Kurzbiographie und Bibliographie, ein Foto der Autorin oder
des Autors sowie Adresse, Telefonnummer und E-mail Adresse (bei Schulklassen
auch der Lehrkraft) müssen beiliegen.
Einsendeschluss:
Prosa, Lyrik, Drama: 30. April. 2011
Schulprojekte, Jugendtexte: 30. Juni. 2011
Einsendungen an:
exil - Zentrum für interkulturelle Kunst und Antirassismusarbeit
Kennwort "exil-literaturpreise"
Stiftgasse 8
1070 Wien
Tel.: 0043699 123 444 65
Fax: 01 89 00 87 215
Mail: verein.exil@inode.at
Link: http://www.zentrumexil.at