"People like you can not have an account here!" bekommt die Künstlerin
chilenischer Herkunft, Frau R., zu hören,als sie ein Konto in einer Wiener
Filiale einer großen österreichischen Bank eröffnen will.
Entsetzt geht Frau R. in die gegenüberliegende Filiale einer anderen
Bank, kann jedoch auch dort kein Konto eröffnen. In einer dritten Bank
wird ihr ebenfalls eine Kontoeröffnung verweigert und erklärt, dass
hier Deutsch gesprochen werde.
Das ist Rassismus - Frau R. aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe ein Konto
zu verweigern ist gesetzlich verboten!
Die ZARA-Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus berät
jedes Jahr zahlreiche Personen, denen so wie Frau R. aus rassistischen Motiven
zum Beispiel eine Dienstleistung verweigert wurde und klärt über
die Rechtlage sowie mögliche rechtliche Schritte auf.
Darüber hinaus vermittelt ZARA zwischen Opfern und TäterInnen und
klärt letztere darüber auf, warum ihr Verhalten falsch ist.
Helfen Sie uns, Rassismus abzuschaffen! Werden Sie förderndes Mitglied
von ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit.
Spenden und Beiträge fördernder Mitglieder sind steuerlich absetzbar,
die widmungsgemäße Verwendung der Spenden wurde von der
Kammer der Wirtschaftstreuhänder mit der Verleihung des Spendengütesiegels
bestätigt.
Link: http://www.zara.or.at/index.php/archiv/5919#more-5919
Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://www.zara.or.at/index.php/unterstuetzen/mitglied
"Die Entscheidung den WKR-Ball als Teil österreichischen Kulturerbes
anzuerkennen, kann nur ein geschmackloser Faschingsscherz sein" - wird
Diskussionsteilnehmer Karl Öllinger von "stoppt die rechten"
beim ZARA:Talk zum Thema "Rechtsextremismus, Populismus, Rassismus"
zitiert.
Warum er dieser Ansicht ist, was es gesellschaftlich bedeutet, rechtsnational
gesinnte PolitikerInnen in Ämtern und Positionen zu wissen und welche
Fehler Medien in diesem Zusammenhang bei ihrer Berichterstattung machen, haben
Corinna Milborn, stellvertretende Chefredakteurin Magazin "News",
Reinhold Gärtner, Politikwissenschafter Universität Innsbruck und
Karl Öllinger beim letzten ZARA:Talk diskutiert.
Ausstrahlung auf OKTO: 18. Februar 2012, 20.00 Uhr
Wiederholungstermine: 26. Februar ca. 18.00 Uhr und 03. März ca. 22.00
Uhr
Die genauen Beginnzeiten sind ab Mitte Februar hier abrufbar: http://okto.tv/schauen/tv-programm
Außerdemzu sehen ist der ZARA:Talk auf http://ichmachpolitik.at/
Die Arbeiterkammer Wien lädt unter dem Titel "Grenzen der Einfalt-Inklusion
der Vielfalt" zur Diskussion der Themen Einwanderung und Vielfalt.
Neben dem Input zum Diskurs in Deutschland von Schriftsteller und Kanak Attack-Mitbegründer
Imran Ayata referiert ZARA-Vorstandsmitglied und Migrationsforscher Bernhard
Perchinig über den Stand der Diskussion in Österreich.
Anschließend Podiumsdiskussion mit Publikumsfragen:
* Imran Ayata, Kanak Attack -Mitbegründer und Schriftsteller
* Gülmihiri Aytac ,Religionspädagogin
* Esther Maria Kürmayr ,Schwarze Frauen Community
* Christa Markom, Universität Wien
* Marko Stijakovic , Präsident der Österreichisch Serbischen
Gesellschaft
Moderation: Assimina Gouma (Kommunikationswissenschafterin)
Wann: 2. Februar 2012, 17.00 bis 19.30 Uhr
Wo: AK Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18,
1040 Wien
Anmeldung unter: http://wien.arbeiterkammer.at/online/
Link: http://wien.arbeiterkammer.at/
Die Sozialmarie 2012 zeichnet heuer bereits zum achten Mal soziale Innovationen
aus, um sie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Vernetzung
solcher sozialinnovativer Projekte zu fördern.
Alle ProjektbetreiberInnen, die aktuelle soziale Probleme zukunftsweisend
aufgreifen, sind eingeladen, ihre Projektanträge einzureichen.
Es werden Preise im Wert von 15.000 Euro verliehen.
Einreichberechtigt sind Projektanträge:
* von Kommerziellen Unternehmen
* aus der Sozialwirtschaft
* aus der öffentlichen Verwaltung
Fristende: Dienstag, 7. Februar 2012
Informationen zu den Einreichmodalitäten: http://sozialmarie.org/
Im Rahmen der Projektreihe "Pimp my Integration. Postmigrantische Positionen"
gehen die DiskutantInnen zum Thema "Nachhaltige Repräsentation postmigrantischer
Identitäten im kulturellen Raum" folgenden Fragen nach:
Kann die Öffnung bürgerlicher Repräsentationskultur politisch
initiiert oder gar erzwungen werden?
Welche Veränderungen stehen dem europäischen Kulturkanon ins Haus?
Kann eine offene und demokratische Gesellschaft es sich leisten, einzelne
Gruppen von kultureller Partizipation auszuschließen?
Und welche Impulse sind von postmigrantischer Kulturarbeit zu erwarten?
Unter anderm mit Mark Terkessidis, Journalist, Autor und Migrationsforscher
Moderation: Hikmet Kayahan
Im Anschluss: DJ Glenneroo
Wann: 10.Februar 2012, 19.00 Uhr
Wo: GARAGE X , Theater Petersplatz, Petersplatz 1, 1010 Wien
Link: http://www.garage-x.at/