Initiativen

ZARA-Engagement bei der Civic Solidarity Platform – OSCE Vorsitz Österreich 2017

Seit Herbst 2016 ist ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit Mitglied der Civic Solidarity Platform (CSP). Die CSP ist ein internationales Netzwerk verschiedener Nichtregierungsorganisationen, um die Menschenrechtssituation in Europa, Eurasien und den USA zu verbessern.

Das Programm des Netzwerks sieht u.a. vor, dass das jeweilige Vorsitzland der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa einen Evaluierungsbericht zum Umsetzungsstand seiner OSCE-Verpflichtungen in Auftrag stellt. Im Vorfeld des österreichischen OSCE Vorsitzes 2016 hat ZARA deshalb gemeinsam mit anderen Organisationen im sogenannten Hamburg Dokument der CSP bereits einen Ausblick auf die Menschenrechtssituation in Österreich gegeben, das Vertreter*innen der Plattform im Dezember beim OSCE Ministerrat übergeben haben.

In seiner Reaktion bestärkte Michael Georg Link, Direktor des OSZE Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR), die Forderungen der CSP und forderte die OSZE-Mitgliedsstaaten dazu auf “die Hamburg Deklaration zu beachten, welche eine Vorlage für den Schutz von Menschenrechtsaktivisten ohne Einschränkungen bietet.” Direktor Link bestätigte auch, dass ODIHR seinen bestehenden Verpflichtungen nachkommen und die Situation der Menschenrechtsaktivisten näher ins Blickfeld rücken würde.

 

Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

CSP Hamburg Dokument

Civic Solidarity Platform

Press Release Direktor Link (ODIHR)

OSZE

 

Gesellschaftsklimabündnis für Österreich

Auf Initiative des Netzwerks Rechte-Chancen-Vielfalt wurde im  April 2013 das Gesellschaftsklimabündnis  ins Leben gerufen. Mit der Unterzeichnung der Gesellschaftsklima-Deklaration  haben sich Institutionen, Organisationen und Unternehmen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu den Inhalten und Zielen des Bündnisses bekannt und damit verpflichtet, aktiv zur Verbesserung des Gesellschaftsklimas beizutragen.

Im vergangenen Jahr haben ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus – Arbeit und das Karl-Renner-Institut gemeinsam mit VertreterInnen des Gesellschaftsklimabündnisses, Interessierten und ExpertInnen im Rahmen der Arbeitsgruppe „Vielfalt im Betrieb“ eine antidiskriminatorische Betriebsvereinbarung erarbeitet, die umgesetzt zu einer diskriminierungsfreieren Arbeitsumgebung beitragen soll.

 

Initiative Gegen Unmenschlichkeit – Für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik

Um einen Kurswechsel in der österreichischen Flüchtlingspolitik einzuleiten, haben der ehemalige Bankdirektor und Gründer von „Alpine Peace Crossing“, Ernst Löschner, und der ORF-Journalist Michael Kerbler die Initiative „Gegen Unmenschlichkeit“ ins Leben gerufen. Diese richtet sich an die Bundesregierung sowie alle Parlamentsparteien und ruft dazu auf, eine menschlichere Flüchtlingspolitik nach der kommenden Nationalratswahl durchzusetzen.

Neben zahlreichen NGOs in Österreich (wie Amnesty International, SOS Mitmensch, Ärzte ohne Grenzen und Caritas) und bekannten Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft, zählt auch ZARA zu den UnterstützerInnen der Kampagne, um ein Zeichen gegen das Verhalten der Regierung im Umgang mit Flüchtlingen zu setzen.

Mit der Petition „Gegen Unmenschlichkeit“ kann die Initiative bis zur Nationalratswahl im September unter www.gegen-unmenschlichkeit.at unterstützt werden.

Information: www.gegen-unmenschlichkeit.at/ueber-uns/
Petition: www.gegen-unmenschlichkeit.at
Facebook: www.facebook.com/gegenunmenschlichkeit
ZARA-Statements: Download

 

„Empfehlung für eine diskriminierungsfreie Eintrittspolitik von Lokalen“

Lokaltests sowie zahlreiche Meldungen bei der ZARA–Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von rassistischen Vorfällen belegen: in Österreich ist es immer noch gang und gäbe, Personen aufgrund ihrer Hautfarbe bzw. Herkunft den Zutritt zu Lokalen zu verweigern.

Aus diesem Grund haben ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, die Gleichbehandlungsanwaltschaft sowie der Klagsverband die Initiative “Empfehlung für eine diskriminierungsfreie Eintrittspolitik von Lokalen” gestartet, um zum einen LokalbetreiberInnen auf die Unzulässigkeit diskriminierender Einlasspolitiken hinzuweisen und eine modulare Muster-Hausordnung zur Gestaltung eines diskriminierungsfreien Zugangs anzubieten. Zum anderen sollen auch mögliche Opfer solcher Einlassverweigerungen auf ihre Rechte und die Beratungsmöglichkeiten hingewiesen werden, damit sie sich gegen vermutete Diskriminierungen sinnvoll wehren können.

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