Die Arbeitsgruppe “Förderkreis zur Umgestaltung des Lueger-Denkmals“ setzt sich dafür ein, dass das „Lueger-Denkmal“ in Wien in ein „Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus in Österreich“ umgestaltet wird. In diesem Zusammenhang ist ein Wettbewerb ausgeschrieben.
Damit will die Arbeitsgruppe auf den latenten Antisemitismus und Rassismus in Österreich aufmerksam machen und uns für einen aktiven Umgang mit der Geschichte dieses Landes einsetzen. Noch bis 31. März können Projekte eingereicht werden.
Link: luegerplatz.com
Aufgrund der überraschend großen Nachfrage an T-Shirts sind unsere Bestände leider schon fast völlständig aufgebraucht. Zu haben sind noch acht Männer-T-Shirts in der Größe Large.
Eine Nachbestellung ist in Bearbeitung, allerdings bitten wir um Geduld, da eine neue Lieferung leider erst im März möglich ist. Sobald die neuen T-Shirts da sind, informieren wir auf unserer Homepage darüber.
Danke für Ihr/Euer Verständnis!
ZARA begrüßt vorgeschlagene Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierungen im Nationalen Aktionsplan für Integration: So lange die Finanzierung nicht klar ist, bleiben es aber Lippenbekenntnisse.
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Ambivalent steht ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit dem nun vorgestellten Nationalen Aktionsplan für Integration gegenüber. „Es wurden einige Punkte aufgenommen, die aus unserer Sicht Fortschritte im Vergleich zu den bislang vorgelegten Papieren des Innenministeriums darstellen. So begrüßen wir, dass das von ZARA schon lange eingeforderte Bekenntnis zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierungen darin eingeflossen ist“, erläutert Pressesprecherin Sonja Fercher positive Aspekte.
Erfreulich ist für ZARA, dass sich die Regierung zum Ziel gesetzt hat Opfer von Rassismus und Diskriminierungen über ihre Rechte und entsprechende Beschwerde- und Rechtsschutzmöglichkeiten zu informieren. Ebenso begrüßen wir die Ankündigung, in allen gesellschaftlichen Schichten die Bedeutung von „Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Menschen mit Migrationshintergrund“ zu vermitteln. Auch die angekündigte Evaluierung der bestehenden Möglichkeiten, die Opfern von Diskriminierungen in Österreich derzeit offen stehen, ist positiv zu bewerten.
Ohne Finanzierung nur Lippenbekenntnisse
Fercher macht in diesem Zusammenhang aber darauf aufmerksam, dass ZARA mit der Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus seit nunmehr zehn Jahren in diesem Bereich engagiert ist. „Bislang haben diese Bemühungen von Seiten des Bundes jedoch keine entsprechende finanzielle Förderung erfahren, so dass gewährleistet ist, dass Opfer von Diskriminierungen die ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten auch ausschöpfen können. So lange die Finanzierung nicht geklärt ist, bleiben die vorgeschlagenen Maßnahmen aber Lippenbekenntnisse“, erläutert die Pressesprecherin die Vorbehalte der Organisation. Weiterlesen…
Eine bedauerliche Nachricht zu Jahresanfag: Die Organisation email-charity musste ihren Betrieb einstellen. Wir danken all jenen, die ZARA auf diesem Weg unterstützt haben, sowie jenen Firmen, die eine Patenschaft für ZARA übernommen haben.
Im Rahmen eines neuen Projektes möchte ein Konsortium aus ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, dem Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern, respACT – austrian business council for sustainable development und der GPA-djp – Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck – Journalismus – Papier die Themen Vielfalt und Chancengleichheit in österreichischen Betrieben verankern. Gebündelte Expertise zum Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird interessierten UnternehmerInnen zur Verfügung gestellt, um diesen Prozess zu erleichtern.
Wir bieten interessierten UnternehmerInnen im Rahmen eines von der Europäischen Kommission (Progress) teilfinanzierten und von der Gemeinde Wien (MA17) unterstützten Projektes folgende Serviceleistungen an:
- Administration eines themenfokussierten Unternehmensnetzwerks Beratungsgespräche zur Umsetzung von mehr Chancengleichheit im Betrieb
- Seminare zu den rechtlichen Rahmenbedingungen
- Diversitätstrainings
- Maßgeschneiderte Trainings nach Erforderlichkeit im Umsetzungsprozess
- Gemeinsame Erarbeitung eines Leitfadens für den Umgang mit Vielfalt und das Verwirklichen von Chancengleichheit im Betrieb
Möchten Sie in Ihrer Organisation/in Ihrem Unternehmen Chancengleichheit herstellen bzw. verbessern, Strategien zum Umgang mit Diversität erarbeiten bzw. weiterentwickeln. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme am Projekt und an professioneller Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung von Diversitätsmanagement haben, melden Sie sich rasch an, da nur eine kleine Zahl von Unternehmen betreut werden kann.
Informationsveranstaltung: Das Projekt wird am 10. Februar 2010 von 16 bis 18 Uhr im Haus der Industrie vorgestellt. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Einladung (pdf-Datei).
Download: Nähere Informationen zum Beratungs- und Trainingsangebot finden Sie in der “Projektbeschreibung” (pdf-Datei).
Kontakt: Für alle Fragen zum Projekt, bei Interesse an einer Teilnahme oder wenn Sie Sponsor des Projekts werden sollen, wenden Sie sich bitte an katrin.wladasch@univie.ac.at.
Ausgerechnet Innenministerin Maria Fekter traf die Entscheidung, ein Erstaufnahmezentrum für AsylwerberInnen einzurichten, ohne die dort lebenden Menschen einzubinden. Ausgerechnet jene Ministerin, die mit ihrer Politik und ihren Aussagen selbst dazu beiträgt, das Zusammenleben von hier lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Hintergründen zu erschweren – und die genau jene Vorbehalten schürt und von denen man offensichtlich befürchtet hat, sie können die Pläne scheitern lassen.
Wer gerade bei einer sensiblen Einrichtung wie einem Erstaufnahmezentrum für AsylwerberInnen nicht mit den AnrainerInnen spricht, handelt fahrlässig. Denn leider hatte die Politik der Angst, die in den vergangenen Jahren gegenüber hier lebenden MigrantInnen betrieben wurde, Erfolg. Vorurteile und Ängste gegenüber AsylwerberInnen sind inzwischen bei sehr vielen Menschen verankert: Sie sind kriminell, sowieso illegal in Österreich und wollen sich über ihren AsylwerberInnen-Status die Zuwanderung erschleichen. Weiterlesen…
Wir haben es geschafft: Dank der vielen Menschen, die fördernde Mitglieder geworden sind oder uns gespendet haben, haben wir den Jahreswechsel überstanden. “Ich möchte mich im Namen des Teams sehr herzlich bei den vielen, vielen Menschen bedanken, die uns unterstützt haben”, erklärt ZARA-Geschäftsführerin Barbara Liegl.
Leider ist auch der Ausblick 2010 alles andere als rosig. Daher brauchen wir weiterhin dringend die Unterstützung der Zivilgesellschaft. Informationen darüber, wie Sie ZARA unterstützen können, finden Sie hier.