Zivilcourage und Anti-Rassismus-NEWSLETTER Ausgabe: Nr. 14 (1.Oktober 2010)

Endspurt - noch zehn Tage bis zur Wien Wahl:
"clean politics - meine stimme gegen rassismus!"
- Kampagne für eine Politik ohne Diskriminierung & Ausgrenzung

Unterstützen Sie aktiv unsere Initiative für eine faire und rassismusfreie Politik!

Was Sie tun können:

Tragen Sie den clean politics Button als Symbol Ihrer Unterstützung! Erhältlich sind Buttons, Infofolder und Plakate bei uns im ZARA-Büro (Luftbadgasse 14-16, 1060 Wien, Mo-Fr. 10-18:00 Uhr) und in der wienXtra jugendinfo (Babenbergerstr. 1/Ecke Burgring, 1010 Wien, Mo-Sa. 12:00-19:00 Uhr).

Werden Sie Mitglied der clean politics facebook-Seite und empfehlen Sie die Seite Ihren FreundInnen!

Posten Sie den clean politics-Banner auf der Homepage Ihrer Einrichtung/Organisation oder auch in Ihrem privaten Weblog und helfen Sie uns dadurch, mehr Unterstützung zu finden (Downloadinfo über die Website http://zara.or.at/www-cleanpolitics ›Tools)

Machen Sie und Ihre FreundInnen mit bei unseren Aktionen! Gehen Sie zu Wahlveranstaltungen und befragen PolitikerInnen zu clean politics! Finden Sie heraus, wer die Kampagne unterstützt und halten Sie Ihr Gespräch auf Foto oder Video fest. Wir stellen Ihnen clean politics Tools zur Verfügung, informieren Sie über PolitikerInnentermine, briefen Sie und stellen das Ergebnis ins Netz.
Nähere Infos dazu unter http://zara.or.at/www-cleanpolitics ›Mitmachen

Spread the word! Helfen Sie uns, die Inhalte und Forderungen der clean politics-Kampagne weiterzuverbreiten, indem Sie sie an Interessierte weiterleiten, über clean politics im Newsletter Ihrer Einrichtung/ Organisation berichten, Medien darauf aufmerksam machen und die Tools der clean politics-Kampagne wie Folder, Buttons und Plakate unter die Leute bringen.

Kontakt & Infos:
cleanpolitics@zara.or.at
http://www.cleanpolitics.zara.or.at
http://www.facebook.com › clean politics

ZARA-Talk:
Menschenrechte in Österreich - für wen?

Drei Viertel der ÖsterreicherInnen wünschen sich eine bessere Verankerung der Menschenrechte. Befragt nach den "schützenswerten" Gruppen, stellt sich allerdings heraus, dass diese Rechte ethnischen Minderheiten, Asylsuchenden und Homosexuellen am wenigsten zugestanden werden (Quelle: Karmasin Motivforschung) - eine Haltung, die auch die Rechtssituation wiederspiegelt. Unterschiedliche Aufenthaltsberechtigungen beispielsweise schließen bestimmte Personengruppen von der Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben aus. Aus Anlass der ersten Universellen Menschenrechtsprüfung der Vereinten Nationen, der sich Österreich im Jänner 2011 unterziehen wird, diskutieren MenschenrechtsexpertInnen und VertreterInnen von NGOs im ZARA-Talk die Schieflage zwischen gut gemeinter Solidarität und rechtlicher Gleichbehandlung - und was notwendig wäre, sie aufzuheben.

Podium:


Wann: 11. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Wo: Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Rückfragehinweis:
Tel.: 01-929 13 99-18
E-Mail: presse@zara.or.at
Info: http://www.zara.or.at

Antifaschismus. Sauber bleiben! Weg mit dem intoleranten Dreck!
GESTALTE DEINE POSTKARTE GEGEN FASCHISMUS!

Postkarten-Wettbewerb der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) mit Unterstützung des BMWFJ

Ziel des Wettbewerbs ist es zu zeigen, dass Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung in Österreich, und auch sonst wo, keinen Platz haben.

Eingereicht werden kann bis 1. November 2010 auf www.sauber-bleiben.at
Über die Beiträge kann vom 8. bis 14. November 2010 online abgestimmt werden.

*Auf die GewinnerInnen warten Geld- und Sachpreise.

Die besten zwölf Beiträge werden der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kontakt & Infos zum Bewerb:
Österreichische Gewerkschaftsjugend
01/534 44 39060
info@sauber-bleiben.at
www.sauber-bleiben.at

Vernissage und Diskussion:
ZERBROCHENE SPIEGEL - Kirik Aynalar

Muslime in Europa - Christen im Nahen Osten - Identitäten zwischen Sarajevo und Jerusalem

Dienstag | 12. Oktober 2010 | 19 Uhr
Ort: Palais Kabelwerk ARTspace
Kulturzentrum Kabelwerk GmbH
Oswaldgasse 35A, 1120 Wien (U6 Tscherttegasse)
Anmeldung: fanizadeh@vidc.org

Weitere Informationen zur Ausstellung (unter http://www.vidc.org):

"Beinahe ein Jahrhundert nach dem Untergang des osmanischen Reiches haben der Balkan und der Nahe Osten immer noch mit Okkupationen, Kriegen, totalitären Ideologien, Konflikten und "Missverständnissen" zu kämpfen; dabei ist die Region zugleich vielsprachig, multikulturell und multinational. Die neu entstandenen Staaten, die neuen Nationalismen und kulturellen wie religiösen Identitäten führen immer wieder zu angeblich unvermeidlichen Auseinandersetzungen.
Der türkische Ausstellungsmacher Mesut Tufan hat nach langjähriger Beschäftigung mit diesen Verwerfungen einen Blick auf diese Region "von oben" geworfen, um eine neue Sicht auf divergente Wahrheiten und die jeweilige Sicht des "Anderen" anzubieten. Im Gespräch mit Hakan Gürses werden Tufans Eindrücke einer kritischen Reflexion unterzogen.
Die Ausstellung "Zerbrochene Spiegel" ist ein Reisetagebuch von Sarajevo nach Jerusalem. In ihr finden sich Ausdrücke des kollektiven Gedächtnisses, lange bestehende Haltungen, Urteile und Vorurteile. Hundert Jahre nach dem Verschwinden auf der Landkarte enthüllt der Geist des ottomanischen Reiches noch immer verschiedene Identitäten auf der Suche nach sich selbst. Im zerbrochenen Spiegel all dieser Schicksale, Biographien, unterschiedlichster Erwartungen vom Balkan bis nach Jerusalem möchten immer mehr Menschen ein neues Bild aus den vielen Splittern zusammenfügen.
Die BesucherInnen der Ausstellung erwarten Zeitdokumente aus Vergangenheit und Gegenwart, Fotos von Kirchen im Nahen Osten, Imamen auf dem Balkan, Objekte von eingemotteten Diktatoren ebenso wie Kaffeekannen, Zeitungsausschnitte, Gebetsschnüre, … - Alltagskultur trifft auf religiöse Statements, dem Unerwarteten wird Raum gegeben. Es entsteht viel Stoff zum Nachdenken, zur Diskussion.
Die Ausstellung ist vom 13. - 23. 10. 2010 täglich von 17:00 - 20:00 sowie nach gesonderter Vereinbarung geöffnet. Besonders Schulklassen sind zum Besuch der Ausstellung eingeladen, sie ist für SchülerInnen ab einem Alter von 12 Jahren konzipiert. Der Eintritt ist frei."

Wanderausstellung: Migration on Tour

Zeit: 5. Oktober 2010, 10.15 Uhr
Ort: Schulzentrum Ungargasse, Ungargasse 69, 1030 Wien

Zur Ausstellung:
Das Demokratiezentrum Wien hat in Kooperation mit der Initiative Minderheiten sowie unter Mitwirkung von SchülerInnen und LehrerInnen die Wanderausstellung Migration on Tour entwickelt. Darin werden auf 14 Stationen sowohl aktuelle Zuwanderungstrends als auch historische Migrationsmuster dargestellt. Die Wanderausstellung ist als Lernmittel konzipiert, eine begleitende Ausstellungsbroschüre für Schülerinnen und Schüler sowie Unterrichtsmaterial erleichtern den didaktischen Einsatz an Schulen. Ein Migrationsquiz und anschauliche schülerorientierte Beispiele ermöglichen einen abwechslungsreichen Einstieg ins Thema.
Die Wanderausstellung kann von Schulen und Bildungseinrichtungen beim Demokratiezentrum angefordert werden.

Kontakt- und Bestelladresse:
Demokratiezentrum Wien
Tel.: 01/512 37 37, E-Mail: office@demokratiezentrum.org

Begleitend zur Ausstellung hat das Demokratiezentrum Wien ein Internetmodul mit umfangreichem und vielfältigem Material rund um die Themenschwerpunkte Migration und Integration erarbeitet, das ab 5. Oktober online zur Verfügung stehen wird.
Projektkooperationspartner waren das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien (Univ.-Prof. Dr. Heinz Fassmann) sowie die Initiative Minderheiten (Dr.in Cornelia Kogoj).

Workshop: Ich und das Land meines Partners II

Wenn "Selbstverständliches" fremd und Fremdes "selbstverständlich" wird: Hat sich meine Wahrnehmung von verschiedenen Dingen des Lebens im Laufe meiner (bikulturellen) Beziehung/Ehe verändert? Im zweiten Teil des Workshops soll die Frage, welche ursprünglich fremden Werte und Lebensweisen den Teilnehmerinnen vertraut wurden und mit welchen sie sich nicht anfreunden können, vertiefend behandelt werden. Diese Reflexion soll helfen, sich im Wertedilemma interkultureller Lebenszusammenhänge bewusster zu orientieren und dadurch die eigene Position leichter zu bestimmen.
Workshopleiterin: Dr. Mag. Elisabeth Reif, Psychologin, Ethnologin, eingetragene Mediatorin

Zeit: Freitag, 8. Oktober 2010; 18.00 - 21.00 Uhr
Ort: FIBEL-Lokal, 1020 Wien, Heinestraße 43
Workshop-Beitrag: 30 Euro; für Fibel-Mitglieder: 15 Euro - Anmeldung bis 08.10.2010 erforderlich !

Verein FIBEL Frauen-Initiative bikulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften - WIR LEBEN INTEGRATION
Tel / Fax: +43-(1)-2127664
Email: fibel@verein-fibel.at
Homepage: www.verein-fibel.at

5. Afrika-Symposium: "50 Jahre Unabhängigkeit Afrikas: Die Rolle des Kolonialismus in Afrikas Armut. Welchen Ausweg gibt es?"

Samstag, 16. Oktober 2010, Beginn: 16 Uhr
Kongresssaal AK Linz, Volksgartenstrasse 40, 4020 Linz

2010 ist das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung und zugleich auch jenes, indem 28 afrikanische Länder ihre 50-jährige Unabhängigkeit feiern. In diesem Sinne und im Rahmen der Integration der AfrikanerInnen in OÖ veranstaltet die Black Community Oberösterreich das bereits zum fünften Mal stattfindende Afrika Symposium - erstmals in Zusammenarbeit mit dem Migrations- und Integrationsbeirat (MIB).

Kontakt: Black Community OOE
Tel : 0732/ 60 04 61 DW 4
Büro: office@black-community-ooe.net
Homepage: http://www.black-community-ooe.net/

Sucht und Rassismus

In der öffentlichen Debatte zu Sucht/ Drogen/ Abhängigkeitserkrankungen verlagert sich die Wahrnehmung allmählich zur Krankheitswertigkeit dieser körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Die größere Anzahl an Präventions- und Unterstützungsangeboten für Suchtkranke bedeutet aber auch die Notwendigkeit, interkulturelle Sensibilität zu entwickeln, was MigrantInnen mit Suchtproblemen betrifft. Dieser Diskussionsstrang wird in der Öffentlichkeit bisher wenig wahrgenommen. Sehr präsent ist aber nach wie vor die simple, rassistisch motivierte Zuschreibung des "schwarzafrikanischen Drogendealers".
Die vom Verein XENOS - Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt initiierte Veranstaltungsreihe "Sucht und Rassismus" mit mehreren Modulen, möchte sich des Spannungsfeldes Rassismus und Sucht annehmen. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein!

Sa 23. Oktober 2010, 11.00 Uhr

Streifzug "Sucht und Rassismus"
Start: Volksgarten vor der Kreuzkirche, Graz - Bezirk Lend
Mit Nibaldo Vargas Arias, M.A., Integrations- und Suchtexperte

Kontakt: XENOS - Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt
Morellenfeldgasse 15
8010 Graz
office@verein-xenos.net
http://verein-xenos.net/