Zivilcourage und Anti-Rassismus-NEWSLETTER Ausgabe: Nr. 18 (02. November 2015)

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ZARA-Workshop: Zivilcourage & Cyberhate

ZARA-Training bietet am 20.11. und 21.11.2015 einen Workshop zu den Themen Zivilcourage & Cyberhate an. Diskriminierende Situationen on- und offline stehen im Zentrum dieses Workshops. Bedrohung, Mobbing und Diskriminierung sind Alltagserscheinungen. Doch kaum eine/r schaut hin oder greift ein - oft bleibt es nur bei guten Absichten. Wie kann ich helfen, wenn jemand angegriffen wird, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Dieser Workshop beschäftigt sich mit den konkreten Möglichkeiten des/der Einzelnen, an der Arbeitsstelle oder in der Öffentlichkeit in "unangenehmen" Situationen einzugreifen. Zusätzlich zum "klassischen" Zivilcouragetraining vermittelt dieser Workshop auch folgende Themen: Wie treten radikale/rechtsextreme/rassistische Gruppen im Internet auf und woran erkenne ich sie? Welche Codes werden verwendet und wie kann ich selbst aktiv dagegen vorgehen? Ziel ist es, Handlungskompetenzen zu vermitteln und der ungeschützten Konfrontation mit rassistischen Inhalten und Hass-Botschaften im Internet entgegenwirken.
Das Angebot ist mit 0,5 ECTS bei der Weiterbildungsakademie (wba) akkreditiert.

Wann: Freitag 20.11.2015 16:00-20:00h und Samstag 21.11.2015 9:00-17:00h
Wo: VHS Ottakring, 1160, Ludo-Hartmann-Platz 7
Kosten: 100 €

Zur Anmeldung geht es hier.

Weitere Informationen zu diesem Workshop finden Sie hier.

Buchpräsentation und Diskussion: "Dorthin kann ich nicht zurück"

25 persönliche Geschichten aus Sicht von Asylwerbenden wurden jetzt in Buchform veröffentlicht.
"Dorthin kann ich nicht zurück. Flüchtlinge erzählen" handelt von Kindheitsgeschichten, Fluchtgeschichten, Liebesgeschichten und Lebensgeschichten. Wie leben Flüchtlinge in Österreich? Und warum haben sie ihre Heimat verlassen? Die Buchpräsentation mit anschließender Diskussion findet am 2. November im WUK statt.
Es diskutieren: Renate und Ursula Sova (Herausgeberinnen), Khaled Khoshdel (Flüchtling aus Afghanistan), Herbert Langthaler (Asylkoordination Österreich). Moderiert wird die Veranstaltung von Hannes Hofbauer (Promedia Verlag).

Wann: Montag, 2. November 2015, 19h
Wo: Werkstätten und Kulturhaus (WUK), Projektraum, Währinger Str. 59, 1090 Wien

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Vortrag "An der Grenze"

Das Sir Peter Ustinov Institut und der Presseclub Concordia laden am 3. November um 10:30h zum Vortrag "An der Grenze. Unser Umgang mit den Flüchtlingen zwischen Mitgefühl und Abwehr" von Prof. Dr. Klaus Ottomeyer ein.
Die aktuellen Flüchtlingswellen aus Kriegs- und Krisengebieten haben zu einer Polarisierung zwischen FlüchtlingshelferInnen und FlüchtlingskritikerInnen geführt. Die KritikerInnen überschreiten oftmals mehr als die Grenzen des Anstands. Die HelferInnen geraten an die Grenzen ihrer Kräfte. Fragestellungen, die innerhalb des Vortrags behandelt werden sind: Wie kann man Fremden- und Flüchtlingsfeindschaft verstehen? Kann es einen Dialog geben und wie ist nachhaltige Hilfe möglich? Der Sozialpsychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Klaus Ottomeyer wird sich im Rahmen seines Vortrags mit diesem gesellschaftlich wichtigen und politisch brisanten Thema auseinandersetzen.

Wann: 3. November, 10:30h
Wo: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Um Anmeldung wird unter anmeldung@ustinov.at gebeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Präsentation: Bildungssituation von Roma und Sinti

Trotz einer verbesserten Bildungslage ist in Österreich das formale Bildungsniveau von Roma/ Romnija und Sinti/ Sintize im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nach wie vor niedriger. Welche Bedeutung dafür der Schule, dem Elternhaus und den sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnissen zukommt, wurde in der Bildungsstudie ROMBAS erhoben. Die Präsentation "Die Bildungssituation von Roma und Sinti in Österreich - Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt ROMBAS" bietet Einblicke in die Veränderungen beim Bildungszugang und der Bildungsbeteiligung von autochthonen und allochthonen Roma/ Romnija im Verlauf der Generationen sowie in die gegenwärtige Bildungs- und Ausbildungssituation von in Österreich lebenden Roma/ Romnija und Sinti/ Sintize.

Wann: 17. November 2015, 14.30 - 16.00h
Wo: Amnesty International Österreich, Moeringgasse 10, 1150 Wien, 1. Stock, großer Besprechungsraum

Kostenloser Lehrgang "Lokale Menschenrechtsarbeit"

Der kostenlose Lehrgang "Lokale Menschenrechtsarbeit - ein Qualifizierungsangebot für ehrenamtlich Engagierte" von der Plattform für Menschenrechte Salzburg startet am 28. November. Inhaltlich widmet sich der Lehrgang insbesondere dem Thema "Flüchtlingsarbeit". Weitere Themenbereiche wie "Grundlagen im Asyl- und Fremdenrecht", "Mit Betroffenheit umgehen" und "Spielregeln ehrenamtlichen Engagements" werden innerhalb von sechs Modulen jeweils an Samstagen behandelt. Dieser Lehrgang richtet sich an ehrenamtlich Engagierte von zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Wann: jeweils Samstag, 9:30-17:00h, 28.11.2015, 16.1.2016, 6.2.2016, 12.3.2016, 2.4.2016, 7.5.2016
Wo: ABZ - Haus der Möglichkeiten, Kirchenstraße 34, 5020 Salzburg

Um Anmeldung wird unter office@menschenrechte-salzburg.at gebeten.

Alle Informationen zu Terminen und Inhalten finden Sie hier.

Ethnocineca: Call for films

Der Ethnocineca Filmklub feiert 2016 sein 10-jähriges Bestehen! Aus diesem Grund suchen die OrganisatorInnen für die Jubiläumsausgabe Ihre Filme! Der call for films läuft von 15. Oktober- 1. Dezember 2015, das Festival selbst findet im Mai 2016 statt. Für diesen Call gilt folgende Neuerung: es werden drei Wettbewerbe stattfinden, welche die überzeugendsten Werke honorieren sollen. Zusätzlich wird aus allen Einreichungen der beste österreichische Film gekürt. Ethnocineca freut sich über innovative Beiträge!

Einreichfrist: 15. Oktober - 1. Dezember 2015

Weitere Informationen finden Sie hier.

Filme zu den Themen "Flucht-Migration-Integration"

Der One World Film Club hat aus aktuellem Anlass ein Filmpaket zu den Themen "Flucht-Migration-Integration" zusammengestellt. Dieses Angebot richtet sich speziell an Jugendliche, die sich informieren, mitdiskutieren und selbst aktiv werden wollen. Die Filme sind im Rahmen eines Filmclubs für Jugendliche kostenlos.

Das Filmpaket können Sie sich hier ansehen, Informationen zur Gründung eines One World Film Clubs (für Jugendliche kostenlos) sind hier zu finden.

MORE Flüchtlingsinitiative an der Angewandten

Die Angewandte bietet im Rahmen der Initiative MORE der österreichischen Universitätenkonferenz (UNIKO) Personen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und Prüfungen abzulegen.
Die in Betracht kommenden Lehrveranstaltungen sind im Online-Verzeichnis mit "Besuch einzelner Lehrveranstaltungen: möglich" gekennzeichnet. Darüber hinaus haben sich einige Lehrpersonen/Institute explizit bereit erklärt, MORE Studierende in ihre Lehrveranstaltungen aufzunehmen.
Berechtigt zur Teilnahme sind AsylwerberInnen mit einer Aufenthaltsberechtigungskarte gem. § 51 AsylG, Asylberechtigte, Subsidiär Schutzberechtigte gemäß § 52 AsylG und Geduldete gemäß § 46a FPG. Diese sind sowohl vom Studienbeitrag als auch vom Studierendenbeitrag (ÖH-Beitrag) befreit.

Ein Infoblatt, weitere Informationen zu dieser Initiative, mögliche Lehrveranstaltungen, Fristen und Termine finden Sie hier.

Nominieren Sie den Schandfleck des Jahres 2015!

Schon zum vierten Mal ruft das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) dazu auf, unverantwortlich handelnde Unternehmen, Institutionen oder Organisationen für den Negativpreis "Schandfleck" zu nominieren.

JedeR kann ein solches Unternehmen, eine Institution oder Organisation nominieren. Damit die Nominierung erfolgreich ist, müssen Kriterien, wie zB Bezug zu Österreich, Schlüssigkeit der Erklärung der Nominierung u.a. eingehalten werden sowie Belege des unverantwortlichen Handelns erbracht werden. Ihre Nominierung erfolgt über ein Online-Formular, die nach Ablauffrist juristisch geprüft und vom NeSoVe-Vorstand begutachtet wird. Daraus ergibt sich eine Shortlist, aus der im Jänner sowohl eine Jury als auch die Öffentlichkeit im Jänner 2016 die/den "SiegerIn" wählen können. Beide Preise werden im Februar 2016, zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit, vergeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.