Zivilcourage und Anti-Rassismus-NEWSLETTER Ausgabe: Nr. 18 (14. Oktober 2016)

ZARA Training: Workshop "Zivilcourage on- und offline" - Jetzt anmelden!

ZARA Training veranstaltet in Kooperation mit der VHS Ottakring einen Workshop, in dessen Zentrum die intensive Auseinandersetzung mit Möglichkeiten des/der Einzelnen steht, an der Arbeitsstelle, in der Öffentlichkeit und online in "unangenehmen" Situationen einzugreifen.

Bedrohung, Mobbing und Diskrimierung sind Alltagserscheinungen. Doch kaum eine/r schaut hin oder greift ein - oft bleibt es nur bei guten Absichten. Wie kann ich helfen, wenn jemand angegriffen wird, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die TeilnehmerInnen des ZARA-Workshops "Zivilcourage".

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS bei der Weiterbildungsakademie Österreich (WBA) akkreditiert.

Wann: 02. 12. 2016 (16h - 20h) & 03. 12. 2016 (9h - 17h)
Wo: VHS Ottakring, Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien
Kosten: 100€. Die Kosten können mit einem Bildungsgutschein der AK Wien beglichen werden.
Anmeldung: bis 24.11.2016
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Jubiläum: 25 Jahre asylkoordination österreich: feiern Sie mit!

Die asylkoordination österreich lädt am 14. Oktober 2016 anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zu einer Feier ein!

Die asylkoordination österreich sensibilisiert seit nunmehr einem Vierteljahrhundert für die Probleme von Flüchtlingen und Migrantinnen, zeigt konkret Hindernisse auf, stellt fundierte Informationen bereit und unterstützt Organisationen und enagagierte Einzelpersonen dabei, MigrantInnen und Flüchtlingen zu helfen.

Wann: Freitag, 14. Oktober 2016, 19 h

Wo: im Schwarzenberg (ehemals Ostclub), Schwarzenbergplatz 10/1, 1040 Wien

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Diskussion: HUMAN RIGHTS TALK zum Thema "Menschenrechte unter Druck"

Das Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien lädt am 19. Oktober 2016 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, der Wiener Zeitung, profil online, ZIGE.TV und der Zeitschrift juridikum zum "HUMAN RIGHTS TALK" zum Thema: "Menschenrechte unter Druck - Ausnahmesituationen als der neue Alltag in Europa?" ein.
Krisen und das aktuelle politische Klima bedrohen europaweit die Rechtschutzsysteme und damit grundlegende Menschenrechte und die Demokratie. Sogar die ältesten demokratischen Länder überlegen Notstandsverordnungen einzuführen, welche die Rechte auf Privatsphäre und Versammlungsfreiheit einschränken. Auch in Österreich ist momentan eine Notstandsverordnung hinsichtlich der Beschränkung des Asylrechts von ankommenden Flüchtlingen in Vorbereitung.
Zwar sieht das Völkerrecht das temporäre Aussetzen bestimmter Rechte in Ausnahmesituationen als zulässig an, aber:

- Sind all diese Maßnahmen legitimierbar?
- Wie weit darf ein Staat gehen?
- Und wird die Ausnahme zur Regel?

Dazu diskutieren: Rubina Möhring (Reporter Ohne Grenzen), Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte), Lukas Oberdorfer (AK Wien), Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und Serife Ceren Uysal (Anwältin/Türkei). Moderation: Eva Zelechowski (Wiener Zeitung).

Wann: 18. 10. 2016, 19h
Wo: Juridicum Wien (Dachgeschoß), Schottenbastei 10-16, 1010 Wien Der Eintritt ist frei! Das Gespräch findet in englischer Sprache statt! Anmeldung erbeten unter: humanrightstalk@univie.ac.at
Weitere Informationen finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: Wer bestimmt, was uns zusammenhält?

Am 20. Oktober 2016 lädt das Südwind-Magazin in Kooperation mit der Hauptbücherei Wien zur Podiumsdiskussion "Gesellschaft all exclusive: Wer bestimmt, was uns zusammenhält?" ein.

Wie kann angesichts ökologischer Krisen und globaler Ungerechtigkeit eine positive, weltoffene Gesellschaftspolitik aussehen? Was und wer formt die Gesellschaft der Zukunft und welche Rolle spielt Migration dabei? Integration ist DIE gesellschaftspolitische Forderung der Stunde, die sich meist einseitig an MigrantInnen und Flüchtlinge richtet. Polarisierung, Entsolidarisierung und Unsicherheit in der Gesellschaft werfen allerdings die Fragen auf, wie integriert wir selbst sind, was das WIR ausmacht und wie Ausgrenzung stattfindet.

TeilnehmerInnen sind: Sigrid Stagl (Institut für Ökologische Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien), Barbara Szerb-Mantl (Kulturanthropologin und Diversitätsmanagerin), Kenan Güngör (Soziologe und Integrationsexperte), Moderation: Irmgard Kirchner (Südwind-Magazin)

Wann: 20.10.2016, 19h-22h
Wo: Hauptbücherei Wien, Veranstaltungssaal, 3. Stock, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Anmeldung: direkt bei Südwind oder über Facebook
Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Ludwig Boltzmann Institut sucht ForscherIn (Prae Doc-Stelle)

Das Ludwig Boltzmann Institut sucht zum ehestmöglichen Antritt eine/n ForscherIn für den Themenbereich Asyl und Flucht. Die Prae Doc-Stelle umfasst die Erstellung und den Abschluss einer Dissertation. Das Dissertationsthema sollte sich mit menschenrechtlichen Aspekten des/r europäischen, österreichischen Asylrechts/-politik bzw. mit internationalem Flüchtlingsrecht beschäftigen und zum thematischen Fokus des Teams im Themenbereich Ungleichheit beitragen. Das Beschäftigungsausmaß des befristeten Dienstverhältnisses beträgt 30 Wochenstunden, der Dienstort ist Wien.

Bitte richten Sie Ihre elektronische Bewerbung (inkl. Lebenslauf, Motivationsschreiben und Exposé zur geplanten Dissertation) bis zum 23. Oktober 2016 per E-Mail an: bim.office@univie.ac.at
Nähere Informationen zu Anforderungen und dem genauen Tätigkeitsbereich finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: Diversität in Arbeitswelt und Gesundheitspolitik

Am 14. November 2016 findet im Wien Museum die Podiumsdiskussion "Wissenschaft für die Stadt. Diversität in Arbeitswelt und Gesundheitspolitik" statt.
Die Einwanderungsstadt Wien steht hinsichtlich ihrer Gesundheitspolitik und Arbeitswelt vor großen Herausforderungen. Die Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften leisten ihren Beitrag dazu, die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen zu verstehen und in einen breiteren Kontext zu stellen sowie politischen Handlungsbedarf zu identifizieren.

Die Diskussionsveranstaltung "Wissenschaft für die Stadt" stellt daher aktuelle Wiener Forschungsarbeiten in den Mittelpunkt, deren Fokus auf Arbeitsmigration und Anforderungen an die Gesundheitspolitik im Umgang mit Diversität liegt.

TeilnehmerInnen: Matti Bunzl (Direktor des Wien Museum), Ulrike Felt (Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien), Susanne Guld (Gruppenleiterin für Gesundheits- und Sozialplanung der Stadt Wien (MA 24), Klemens Himpele (Leiter der Wiener Wirtschaftsabteilung (MA 23), Christoph Reinprecht (Institut für Soziologie der Universität Wien).

Wann: 14. November 2016, 18:30-20:30 Uhr
Wo: Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Der Eintritt ist frei!
Anmeldung per E-mail an: anmeldung@wwtf.at
Weitere Informationen finden Sie hier.

Training: Wie plane und organisiere ich eine Jugendbegegnung?

Die Nationalagentur "Erasmus+: Jugend fördert den Austausch unter europäischen Jugendlichen und veranstaltet vom 06.-09. Dezember 2016 in Luxemburg eine Schulung für OrganisatorInnen von Jugendbegegnungen.
Das Training richtet sich an Personen aus dem Sektor der Jugend- und Sozialarbeit. Zu erwarten sind Hilfestellungen, Methoden und Tipps bei der Planung, Suche nach ProjektparterInnen und Umsetzung Ihres Projektes. Das Training findet in deutscher Sprache statt!

Wann: 06.-09.12.2016
Wo: Beaufort, Luxemburg
Anmeldeschluss für das Training: 06.11.2016
Mehr Infos zum Training sowie zur Anmeldung und dem Auswahlprozedere finden Sie hier.

Negativpreis: #Schandfleck2016 - Nominierungen jetzt einsenden!

Wer ist Österreichs Schandfleck 2016? Das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) ruft zur Nominierung besonders unsozial handelnder Unternehmen und Organisationen auf, die einen Bezug zu Österreich aufweisen.
Eine Jury ermittelt aus allen Einsendungen den Schandfleck des Jahres 2016, der dann zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2017 verliehen wird.
Mehr als die Hälfte der europäischen, börsennotierten Unternehmen wurde in den letzten Jahren mit Menschenrechtsverletzungen und negativen Wirkungen auf die Umwelt in Verbindung gebracht.
Das zu ändern, ist das Ziel des Schmähpreises, der nun schon zum fünften Mal verliehen wird.

Ablauf der Nominierungsfrist: 31. 11. 2016
Wo: Nominierungsformular
Weitere Informationen finden Sie hier.