ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Newsletter
Ausgabe Nr. 19 (16. November 2017)


ZARA-Stellungnahme: Geplante Wohnbauförderungsgesetzes-Novelle in OÖ

Die oberösterreichische Landesregierung plant mit einer Gesetzesnovelle den Zugang zu Wohnbeihilfe und geförderten Wohnungen für Nicht-EWR-Bürger*innen zu erschweren. So sollen künftig Deutschkenntnisse als Voraussetzung für Wohnbeihilfe für Nicht-EWR-Bürger*innen gesetzlich verankert sein. Schon bisher gab es dazu eine Vergaberichtlinie für gemeinnützige Wohnbauträger, die nun auch im Landesgesetz festgeschrieben werden soll. Die Novelle soll noch heuer in Kraft treten.

ZARA kritisiert die geplante Novelle als generell diskriminierend und hinderlich für Integrationsprozesse und schließt sich damit der Stellungnahme des
Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfer im Wesentlichen an. Sprachkenntnisse der Landessprache des Aufenthaltsstaates stellen zwar prinzipiell ein wichtiges Kriterium für den Integrationsprozess dar, sollten allerdings nicht als Voraussetzung für existenzsichernde Maßnahmen herangezogen werden.
Die vollständige ZARA-Stellungnahme finden Sie
hier.


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In den Einkaufsstraßen ist zu erkennen, dass die Adventszeit und der damit einhergehende Shoppingwahnsinn vor der Tür stehen. Wer sich das ersparen will und die Einkäufe lieber im Internet erledigt, kann über die Onlineshopping-Portale shop2help und AmazonSmile auch noch ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit unterstützen.

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Sie können ZARA natürlich auch direkt mit einer Spende unterstützen. Nähere Informationen dazu sowie ein Online Spendentool finden Sie hier.


Diskussion: Der Zerfall Jugoslawiens und die Wiener Diaspora

Das Wien Museum lädt drei Wiener*innen (ex-)jugoslawischer Herkunft am 15. November 2017 ein, über ihre politischen, sozialen und künstlerischen Engagements gegen den Krieg und nationalistische Spaltungen zu berichten.

Gemeinsam mit Melita Sunjić, Mitinitiatorin des „Friedensdialogs“, Niko Mijatović, ehem. Obmann von „Jedinstvo“, und Goran Rebić, Filmemacher (u. a. „Jugofilm“, 1996) wird das Zerwürfnis und der Zerfall von Freundschaften und Vereinsstrukturen nach der Flucht aus Ex-Jugoslawien zum Thema des Abends.

Wo: Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Wann: Mittwoch, 15. November 2017, um 18:30h
Eintritt: kostenlos

Alle weiteren Informationen zu den Tickets finden Sie
hier.


Protest: Erster Wiener Protestwanderweg

Das Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule veranstaltet am 20. November 2017 den ersten Wiener Protestwanderweg. Zusammen mit dem Schriftsteller Martin Auer werden Jugendliche darüber aufgeklärt, was in der Vergangenheit an Grundrechten erstritten wurde, wie Personen sich organisierten, was sie erreicht haben und wie diese Kämpfe und Errungenschaften das Wiener Stadtbild bis heute prägen.

An den einzelnen Stationen befindet sich jeweils eine Tafel mit einem „mobile tag“, einem zweidimensionalen Strichcode. Wenn dieser „tag“ mit dem Smartphone eingescannt wird, werden aus dem Internet Informationen über den Ort und seine Geschichte aufs Handy übertragen. So soll in Ton, Bild und Schrift die gesellschaftliche Bewegung, die den Ort gestaltet hat, dargestellt und erklärt werden.

Wo: In ganz Wien
Wann: Montag, 20. November 2017


Alle weiteren Informationen zum Protestwanderweg finden Sie
hier.


Veranstaltung: „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“

Im Rahmen der international bekannten Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ veranstaltet das Frauenbüro der Stadt Linz eine ganze Reihe an kostenlosen Vorträgen, in deren Rahmen auch die von ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit betriebene Beratungsstelle #GegenHassimNetz mit einem spannenden Vortrag am 28. November 2017 vorgestellt wird.

1981 erklärten Menschrechtsorganisationen wie Terre des Femmes den 25. November zum Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen, seit 1999 ist er auch offiziell von den Vereinten Nationen als Gedenktag anerkannt. In vielen Ländern hat sich seither die Aktion
„16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ etabliert. Vom 25. November bis 10. Dezember 2017 fordern deshalb viele Initiativen das Recht auf ein gewaltfreies Leben für Frauen ein.

Wo: Altes Rathaus, Pressezentrum, 4020 Linz
Wann: 28. November 2017, um 18h

Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie
hier.


Veranstaltung: „Das Kopftuch als Projektionsfläche"

Am 16. Jänner 2018 organisiert die Frauenabteilung der Arbeiterkammer Wien eine Veranstaltung zum Thema „Das Kopftuch als Projektionsfläche – Ein kritischer Diskurs“.

Das Kopftuch wird nicht erst seit dem Inkrafttreten des Verhüllungverbotes gesellschaftlich kontrovers diskutiert. Einigkeit zum Thema herrscht weder unter den politischen Parteien und Interessenvertretungen noch unter Frauenrechtsorganisationen. Deshalb befassen sich renommierte Wissenschaftler*innen verschiedenster Disziplinen aus dem In- und Ausland mit diesem sensiblen Thema, um es aus kritischer Distanz zu reflektieren.

Wo: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Wann: Dienstag, 16. Jänner 2018, von 10:00-14:30h

Alle weiteren Informationen zur Anmeldung sowie zum Programm finden Sie hier.


Digitale Lerninhalte: Mimikama und das Bildungsministerium präsentieren YouTube-Videos

Zu den im Internet dauerpräsenten Phänomenen Fake News, Cyber Mobbing, Bots und Filterblasen hat die Initiative Mimikama jetzt mit Unterstützung des Bildungsministeriums anschauliche YouTube-Videos produziert.

Im Stil von YouTube-Inhalten und in Form einer mehrteiligen Bilderreihe werden je nach Altersgruppe zwei unterschiedlich gestaltete Videoreihen inklusive Lernmaterialen zur Verfügung gestellt, um mithilfe von audiovisuellen Mitteln einen leichteren und zielgruppengerechteren Zugang zu diesen Phänomenen zu gewährleisten. Schüler*innen im Alter von 10-14 Jahren wird mit der generellen Darstellung der Elemente ein präventiver Ansatz zu den jeweiligen Themen geboten. Pädagog*innen steht zusätzliches Unterrichtsmaterial, welches aus einer
Videoreihe sowie dazugehörigen Arbeitsblättern besteht, als kostenloser Download zur Verfügung.

Den Link zu den YouTube-Videos finden Sie
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Informationen zu Mimikama finden Sie
hier.

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