ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Newsletter
Ausgabe Nr. 21 (19. Dezember 2017)


ZARA Spende: Jetzt aktiv Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit unterstützen!

Ihnen sind Anti-Diskriminierungsarbeit und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Rassismus und Online Hass ein Anliegen? Werden Sie jetzt Spender*in und helfen Sie ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit mit Ihrem finanziellen Beitrag, die Ziele der Organisation umzusetzen!
 
Alle Infos zu Spenden an ZARA finden Sie hier.
 


ZARA: Büchertipps zu Weihnachten


Für die letzten Weihnachtseinkäufe haben ZARA-Mitarbeiter*innen eine Liste an spannenden Büchern zusammengestellt, die sich mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Zivilcourage auseinandersetzen.
Sollten Sie Buchgeschenke online kaufen, gibt es eine gute Möglichkeit ZARA finanziell zu unterstützen: Bis zum 24. Dezember 2017 unterstützt das Charity-Programm von Amazon teilnehmende, soziale Organisationen mit 1,5 % statt der üblichen 0,5% des Preises der qualifizierten Einkäufe, die Kunden bei smile.amazon.de tätigen. Für Sie als Käufer*in fallen keine Zusatzkosten an.
 


OSCE Parallel Civil Society Conference: Empfehlungen und Vienna Declaration

Bei der OSCE Parallel Civil Society Conference Anfang Dezember in Wien haben Vertreter*innen der Civic Solidarity Platform  gemeinsame Empfehlungen sowie die Vienna Declaration zum Thema „Preventing security measures from eclipsing human rights and the rule of law” präsentiert und dem zum Zeitpunkt amtierenden Vorsitzenden der OSZE und Bundesminister für Europa, Integration und Äusseres, Sebastian Kurz, übergeben.
Seit 2010 organisiert die CSP, ein internationales Netzwerk mit mehr als 90 Mitgliedern, eine NGO-Konferenz im Vorfeld des OSZE-Ministerrats zu Menschenrechtsthemen. Als Mitglied der Plattform hat ZARA an den Empfehlungen sowie an der Vienna Declaration beigetragen  und einen Fokus auf das Thema Rassismus gelegt.
Die Empfehlungen finden Sie hier.
Die Vienna Declaration finden Sie hier.
Mehr Informationen zur Civic Solidarity Platform finden Sie hier.
 


Veranstaltung: "Das Kopftuch als Projektionsfläche"

Am 16. Jänner 2018 lädt die Frauenabteilung der Arbeiterkammer Wien zur Diskussion über „Das Kopftuch als Projektionsfläche – Ein kritischer Diskurs“.
 
Das Kopftuch wird nicht erst seit dem Inkrafttreten des Verhüllungsverbotes gesellschaftlich kontrovers diskutiert. Einigkeit zum Thema herrscht weder unter den politischen Parteien und Interessenvertretungen noch unter Frauenrechtsorganisationen. Bei der Veranstaltung befassen sich renommierte Wissenschaftler*innen verschiedenster Disziplinen aus dem In- und Ausland mit diesem sensiblen Thema, um es aus kritischer Distanz zu reflektieren.
 
Wo: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Wann: Dienstag, 16. Jänner 2018, von 10:00-14:30h
 

Alle weiteren Informationen zur Anmeldung sowie zum Programm finden Sie hier.
 


Wettbewerb: CIVIS Medienpreis 2018 für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa

Die CIVIS Medienstiftung zeichnet 2018 erneut Medienberichterstattung aus, die das friedliche Zusammenleben von Personen verschiedener Herkunft fördert: Bis 20. Jänner 2018 können Journalist*innen ihre Beiträge aus den Bereichen Radio, Film, Fernsehen und Internet einreichen. Ein CIVIS-Sonderpreis wird zum Thema „Fußball und Integration“ vergeben. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Anfang Juni 2018 werden die Gewinner*innen bei einer festlichen Gala in Berlin geehrt.
 
Einsendeschluss ist der 20. Jänner 2018.
Wettbewerbsbeiträge müssen online eingereicht werden.
 


Menschenrechtsbefund 2017: Österreichische Liga für Menschenrechte

Anlässlich des  Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Österreichischen Liga für Menschenrechte ihren Menschenrechtsbefund 2017  herausgebracht. Gemeinsam mit Expert*innen diverser NGOs zeigt die Liga für Menschenrechte Lücken im Rechtssystem auf und formuliert Empfehlungen an die kommende Bundesregierung. Im Befund finden sich unter anderem Beiträge von Südwind, Frauen*Volksbegehren und Netpeace.
                                                                                                    
Den gesamten Bericht gibt es hier als Download-Version.
 


Romano Centro: Präsentation Antiziganismus-Bericht 2015 – 2017

Der Verein Romano Centro hat vergangene Woche seinen dritten Bericht zu Antiziganismus in Österreich präsentiert.
Der Bericht reflektiert die Jahre 2015-2017 und enthält 55 antiziganistische Vorfälle aus den Bereichen Medien, Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, Polizei, öffentlicher Raum, Arbeitswelt und Bildung. Die rassistischen Vorfälle gegen Roma*Romnija bzw. Sinti*Sintize reichen von Beleidigungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen. Einen Teil der Fälle steuert ZARA aus seiner Falldokumentation zum Bericht bei.
Der Verein Romano Centro leistet Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit  und berät Betroffene von Antiziganismus.
 
Den Antiziganismus-Bericht finden Sie hier.
Eine Zusammenfassung der Pressekonferenz sowie Ausschnitte davon finden Sie auf Romblog.at.
 

FRA Studie: Österreich Spitzenreiter bei Ethnic Profiling

Bei einer aktuellen EU-weiten Studie zu den Themen Minderheiten und Diskriminierung (EU-MIDIS II) erreichte Österreich bei Ethnic Profiling den ersten Platz. Zwei Drittel der befragten Personen der Herkunftsregion Subsahara-Afrika haben angegeben, dass sie in den vergangenen fünf Jahren bei Polizeikontrollen aufgehalten wurden. 37% der Befragten waren sicher, aufgrund von Ethnic Profiling, also verdachtsunabhängig aufgrund rassistischer Kriterien, bei Personenkontrollen aufgehalten worden zu sein.  
Insgesamt ergaben die Umfragen,  dass in den vergangenen 12 Monaten Personen mit Migrationshintergrund aus der Subsahara-Region sehr häufig Diskriminierungen ausgesetzt waren. Nach Luxemburg (50 %) und Finnland (45 %) weist Österreich hier den dritthöchsten Wert mit 42 % auf.
Für diese zweite EU-Erhebung zu Minderheiten und Diskriminierung (EU-MIDIS II) befragte die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) rund 26.000 in der EU lebende Personen mit „Migrationshintergrund“ bzw. Angehörige einer ethnischen Minderheit. In Österreich wurde das Institut für Empirische Sozialforschung (IFES) beauftragt, die Interviews durchzuführen, wobei die befragten Zielgruppen, Subsahara-Afrika (SSAFR) und Türkei (TUR), zufällig ausgewählt worden sind.
 
Den gesamten Bericht gibt es hier zum Download.
 

Safer Internet Day:   6. Februar 2018

Bereits zum 15. Mal findet am 6. Februar 2018 in über einhundert Ländern der Safer Internet Day statt. Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“. Organisiert wird dieser internationale Aktionstag von der Europäischen Kommission, das Ziel ist Aufklärung über sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet.
                                                                                        
Jugendeinrichtungen, Privatpersonen, Unternehmen und  andere mit dem Thema befasste Organisationen können sich selbst aktiv am Safer Internet Day beteiligen: Gestalten Sie spannende Projekte und Aktivitäten zum Themenbereich „Sicherheit im Internet“!
 
Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier oder auf der Website von  Saferinternet.at.
 

Schließwoche: ZARA-Büro vom 27.-29. Dezember 2017 geschlossen
 

Das ZARA-Büro ist vom 27.-29. Dezember 2017 nicht besetzt. Rassistische Vorfälle sowie Fälle von Hass im Netz können während dieser Zeit via E-Mail an beratung@zara.or.at, Online oder über die Facebook-Seite von ZARA gemeldet werden.
Der nächste ZARA-Newsletter erscheint Mitte Jänner.
 
ZARA wünscht erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 

 

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