ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Newsletter
Ausgabe Nr. 3 (15. Februar 2018)


Save the date: ZARA Rassismus Report 20171

Bereits zum 17. Mal bringt ZARA- Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit am Internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März 2018, den ZARA Rassismus Report heraus. Der Report beinhaltet eine Auswahl der von ZARA im Berichtsjahr dokumentierten rassistische Übergriffe und Vorkommnisse. Die ausgewählten, detailliert dargestellten und anonymisierten Einzelberichte gewähren einen tiefen Einblick in die Qualität und Strukturen von Rassismus im österreichischen Alltag. Der Rassismus Report 2017 wird um 10 Uhr im Presseclub Concordia präsentiert.


Wo: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien.
Wann: Mittwoch, 21. März 2018, 10h.


Die vorherigen Rassismus Reporte, die zwischen 2000 und 2016 publiziert wurden, können Sie hier online auf Deutsch und Englisch abrufen oder als Druckexemplar hier bestellen.


#HassimNetz: Frauen besonders betroffen


In einem aktuellen Interview mit dem Wochenmagazin Profil zieht ZARA-Geschäftsführerin Claudia Schäfer eine erste Bilanz der Tätigkeit der Beratungsstelle #GegenHassimNetz. Seit dem Start der Stelle Mitte September 2017 haben die Mitarbeiter*innen rund 550 Hasspostings bearbeitet, dokumentiert und die Melder*innen beraten. Bei strafrechtswidrigen Inhalten wurde auch Anzeige erstattet bzw. bei den IT-Unternehmen auch um Löschung angesucht.


Zunehmend waren vor allem Frauen in letzter Zeit von Hasspostings betroffen, besonders, wenn sie sich zu politischen Themen im Netz äußerten. Ein jüngstes Beispiel betraf eine Politikerin, die auf die genderspezifischen Aspekte des Steinigens aufmerksam machen wollte. Als Reaktion darauf erhielt sie zahlreiche herabwürdigende Kommentare zu ihrem Geschlecht als auch Drohungen. Die Beratungsstelle #GegenHassimNetz konnte mithilfe einer Meldung als „trusted flagger“ eine umgehende Löschung der entsprechenden Inhalte beim sozialen Netzwerk Facebook erreichen, wo die Inhalte gepostet worden waren.

Das vollständige Profil-Interview können Sie hier nachlesen.


Veranstaltung: Wo liegen die Roten Linien?


Am 27. Februar 2018 organisiert der Republikanische Club – Neues Österreich eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wo liegen die Roten Linien?“.

Was grenzt politische Verantwortung von einer strafrechtlichen Verurteilung ab? Unter anderem gehen an diesem Abend Rechtsanwalt Georg Zanger und die Sprachwissenschaftlerin und langjährige ZARA-Unterstützerin Ruth Wodak dieser Frage nach und erzählen von ihren Erfahrungen, um gegen Wiederbetätigung, Verhetzung, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung vorzugehen.

Wo: Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien.
Wann: Donnerstag, 27. Februar 2018, 19h.

Der Eintritt ist frei. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Vortrag: Die Banalität des Rassismus – Perspektiven gegen die Ausgrenzung


Am 1. März 2018 organisiert die Salzburger Plattform für Menschenrechte einen Vortrag von Mark Terkessids zum Thema „Die Banalität des Rassismus“.

Der Soziologe und Migrationsforscher Mark Terkessids untersucht wie Personen, die als „Andere“ oder „Fremde“ bezeichnet werden, sich im Alltag mit vielfältigen Formen von Rassismus auseinandersetzen müssen. Unter anderem präsentiert Terkessidis Perspektiven, wie sich Betroffene und Zeug*innen zur Wehr setzen können. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stefan Zweig Centre statt.

Wo: Europasaal, Mönchsberg 2, 5020 Salzburg
Wann: Donnerstag, 01. März 2018, von 19:30-22:30h
Alle weiteren Informationen zur Anmeldung sowie zum Programm finden Sie hier.


Veranstaltung: ECPAT Abschlusskonferenz #makeITsafe 2.0


Im Rahmen des Projektes make-IT-safe 2.0, lädt ECPAT Österreich am 2. März 2018 um 14 Uhr zur Abschlusskonferenz im Impact Hub Vienna ein. Make-IT-safe 2.0 ist ein Peer-Education Projekt welches Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, in den Bereichen Medienkompetenz und Gewaltprävention im Netz, ausbildet. Das gewonnene Wissen wird dabei an ihre Peers weiter gegeben, um diese im Umgang mit digitalen Medien unterstützen zu können. Interessierte können sich beim Abschlussevent über Inhalte und Methoden informieren, sich vernetzen und mit Kooperationspartner*innen ins Gespräch kommen.


Wo: Impact Hub Vienna, Lindengasse 56, 1070 Wien.
Wann: Freitag, 02. März 2018, von 13:30-18:00h.

Interessierte können sich bis spätestens 18. Februar 2018 anmelden.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Fachtagung: „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen“


Das Österreichische Institut für Menschenrechte organisiert in Kooperation mit der Kinder und Jugendanwaltschaften Österreichs (KIJA) eine Fachtagung zu den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen unter dem Titel: „1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?“.

Im Rahmen der Fachtagung werden die Diskrepanzen in der Qualität der Betreuung für institutionell untergebrachte Kinder aufgezeigt. Diese können sich nicht nur von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, sondern auch je nach System ob ein Kind etwa in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder in der Grundversorgung aufwächst. Das Ziel der Tagung ist es, die Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit von „fremduntergebrachten“ Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Wo: Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg
Wann: Mittwoch, 13. Juni 2018, von 10:00-16:30h

Interessierte können sich bis spätestens 30. Mai 2018 für die Fachtagung anmelden: menschenrechte@sbg.ac.at. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Ankündigung: Frauenvolksbegehren


Der Verein zur Neuauflage eines Frauenvolksbegehrens in Österreich hat ein neues, österreichweites Volksbegehren gestartet, um frauenpolitische Forderungen an die Regierung zu stellen. Diese Forderungen beinhalten u. a. die Beseitigung der Einkommensschere durch eine stärkere Gehaltstransparenz, eine 30-Stunden-Woche, um schrittweise eine gleiche Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zu schaffen, und den bundesweiten Ausbau von staatlich finanzierten Einrichtungen zur Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder. Schon nach zwei Tagen hatte das Volksbegehren genügend Unterstützungserklärungen gesammelt um durchgeführt zu werden. Unterstützen auch Sie das Frauenvolksbegehren. Bis 12. März ist es noch möglich, Unterstützungserklärungen abzugeben.

Die Forderungen des Volksbegehrens finden Sie hier.
Das Frauenvolksbegehren können Sie hier unterstützen.


Plattform: WIR GEBEN – Sachspenden für Sozialprojekte


Die gemeinnützige Online-Plattform WIR GEBEN wurde von dem österreichischen Verein für Sozial- und Flüchtlingshilfe Alpine Peace Crossing initiiert. In Kooperation mit willhaben verkauft die Plattform Ihre Sachspenden für wichtige Sozialprojekte.


Unter dem Motto „Wir geben weil es Sinn macht“ verkauft die Plattform Ihre überflüssigen Gegenstände, die schon seit langen in Vergessenheit geraten sind, und spendet den Reinerlös an Sozialprojekte, die Personen in Österreich in den Arbeitsmarkt integrieren. Somit befreit die Aktion nicht nur Ballast aus Ihrem Zuhause, sondern kommt auch bedürftigen Personen zu gute. Unterstützt werden u. a. die Volkshilfe, der Diakonie Flüchtlingsdienst und die Reaktiv Unternehmensgruppe (Trendwerk).

Zur Plattform WIR GEBEN geht es hier.

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