G@together – Get together without Barriers

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Der Partizipation aller Mitglieder einer Gesellschaft am ökonomischen Leben kommt vor dem Hintergrund rezenter ökonomischer Entwicklungen und Krisenerscheinungen in Europa, des vorherrschenden Fachkräftemangelns in vielen Wirtschaftsbranchen und der zunehmenden Pluralität und Vielfalt allen voran in europäischen Städten eine zunehmende Bedeutung zu.

Deshalb hat sich das Projekt G@together zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit ForscherInnen, politischen, sozialpartnerschaftlichen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen sowie mit WirtschaftsvertreterInnen aus Wien und Istanbul effektive Maßnahmen zu entwickeln, die helfen sollen, die Chancengleichheit unterschiedlicher sozialer Gruppen in der Arbeitswelt auf lokaler, urbaner Ebene zu erhöhen.

Gemäß diesem übergeordneten Ansatz wollen die drei ProjektpartnerInnen INSET Research & Advisory, ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit (beide in Wien) sowie die Istanbul Bilgi Universität (Türkei) eine online „Job-Matching“-Plattform konzipieren, welche die Beschäftigung in städtischen Arbeitsmärkten erhöhen soll, indem sie die Anforderungen und Bedürfnisse sowohl von ArbeitgeberInnen als auch von ArbeitnehmerInnen stärker berücksichtigt.

Zentrales Ziel ist es, dabei die Qualifikationen der Arbeitssuchenden in den Fokus der Rekrutierungsprozesse und -entscheidungen zu rücken, unter anderem durch die Anwendung anonymisierter Bewerbungsverfahren. Dies kommt zum einen der Nachfrage von lokalen ArbeitgeberInnen auf der Suche nach Fachkräften entgegen. Zum anderen soll so qualifizierten Arbeitssuchenden und ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit geboten werden, sich aufgrund Ihrer Fertigkeiten, Ausbildungen und Kompetenzen bewerben zu können, ohne riskieren zu müssen, aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder im Ausland erworbener Qualifikationen diskriminiert zu werden und damit als potentielleR BewerberIn auszuscheiden.

Die enge Zusammenarbeit mit den EndnutzerInnen der Plattform sowie der innovative Ansatz des G@together-Projekts, der technologische Aspekte und sozialwissenschaftliche Arbeiten vereint, sollen gewährleisten, dass mit dem Projekt den Bedürfnissen der zentralen Zielgruppen, den qualifizierten Arbeitskräften und den privaten wie öffentlichen ArbeitgeberInnen in urbanen Regionen, entsprochen wird.

ZARA Talk – “Chancengleichheit bei der Arbeitssuche”

15 Jahre ZARA Festakt

Rassistische Diskriminierung bei der Arbeitssuche und Erfahrungsberichte Betroffener

Förderung: G@together wird im Rahmen des Forschungsprogramms Joint Programming Initiative Urban Europe im Themenbereich „Städtische Diversität und soziale Inklusion“ gefördert. Für die österreichischen PartnerInnen werden die Mittel vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) sowie vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) zur Verfügung gestellt.

Konsortium: G@together wird von INSET Research & Advisory (AT) geleitet. Projektpartner sind die Istanbul Bilgi University (TK) und ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit (AT).

Kontakte:
Mag. Andreas Schadauer (ZARA, wissenschaftliche Leitung)
andreas.schadauer@zara.or.at | Tel.: +43 (01) 929 13 99 – 21

Benedikt Springer (INSET, Projektmanager)
benedikt.springer@inset-advisory.com | M +43 664 85 406 26

Website: http://www.withoutbarriers.org

Unterlagen zum Projekt:

Artikel in WISO 1/2015: “Um ihre Chancen betrogen! Die Auswirkung rassistischer Diskriminierung auf die Arbeitssuche”

Artikel in SWS-Rundschau 4/2015: „Soziotechnologische AkteurInnen auf einem angespannten Arbeitsmarkt“

Artikel in Soziale Technik “Diskriminierung durch Jobseiten”

G@together Newsletter May 2015, Issue 2

G@together Newsletter June 2014, Issue 1

D3 1 Identification and description of disadvantaged groups FINAL

D3 2 Report about job search practices barriers and needs of disadvantaged groups FINAL

D3.3+4.3 Requirements towards the platform program FINAL

D3.4 Summary Report FINAL

Projektpartner:

Förderung:

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